Stralsunder Friedensbündnis gedenkt der Opfer des Nazi-Terrors

Verpflichtung für die Gegenwart

Ulrich Macher

Am 27. Januar hat das Stralsunder Friedensbündnis an der Jüdischen Gedenkstele am Johanniskloster in Stralsund der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 81 Jahren durch die Rote Armee gedacht. Eine junge Posaunistin umrahmte die Veranstaltung eindrücklich musikalisch.

Im Vorfeld hatte das Friedensbündnis erklärt: „Das Gedenken an die Millionen Opfer des Nazi-Terrors ist für das Friedensbündnis eine Verpflichtung für die Gegenwart. Angesichts des aktuell zunehmenden Rassismus, Antisemitismus und Militarismus gilt es, die historische Lehre ‚Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!‘ mit Nachdruck zu verteidigen. Anstelle einer Politik der Aufrüstung und ‚Kriegstauglichkeit‘ braucht es konsequente Schritte der Abrüstung, friedliche Konfliktlösungen und die Verteidigung des Völkerrechts.“

Am Nachmittag besuchten Mitglieder des Bündnisses zudem die ergreifende Lesung aus dem Tagebuch der Anne Frank in der Stadtbibliothek, die vom Theater Vorpommern durchgeführt wurde. Vertreterinnen des Friedensbündnisses bedankten sich herzlich bei den Mitarbeiterinnen des Theaters, die diese Sonderveranstaltung zum Gedenktag ermöglicht haben.

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