Zu „Vom Hitlerjungen zum Kommunisten“, UZ vom 13. Februar

Die Hölle des Krieges

Wolf Göhring, Bonn

Herzlichen Glückwunsch für Armin Lufer nicht nur nachträglich zum Geburtstag, sondern auch zu dem so ungemein wichtigen Interview in der UZ. Das ist ein Zeitdokument, in dem schonungslos die Hölle des Krieges aus eigenem Erleben geschildert wird. Am 14. Februar schrieb Peter Rutkowski in der „Frankfurter Rundschau“ im Leitartikel „Wie wär‘s mit Ehrlichkeit?“ das Folgende: „Statt sich mit allen Konsequenzen im Krieg mit einem Unmenschen zu begreifen, glaubt man lieber weiter daran, dass Wladimir Putin doch eigentlich nur unverstanden ist (oder man kapituliert einfach schon mal vorauseilend gehorsam). Statt mal für kurze Zeit sich für andere und für das große Ganze präventiv zu engagieren (und dabei eventuell eine Uniform zu tragen), wird demonstriert für den Müßiggang.“ Da lauert in einem modernen Schafspelz verkleidet der alte blutige Vorwurf der Nazis: „Ich war zu feige, für Führer und Volk zu kämpfen.“ So etwas darf nie wieder geschehen.

[author_box]

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Die Hölle des Krieges", UZ vom 27. Februar 2026



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Herz.



    Spenden für DKP

    Das könnte Sie auch interessieren

    Unsere Zeit