Herzlichen Glückwunsch für Armin Lufer nicht nur nachträglich zum Geburtstag, sondern auch zu dem so ungemein wichtigen Interview in der UZ. Das ist ein Zeitdokument, in dem schonungslos die Hölle des Krieges aus eigenem Erleben geschildert wird. Am 14. Februar schrieb Peter Rutkowski in der „Frankfurter Rundschau“ im Leitartikel „Wie wär‘s mit Ehrlichkeit?“ das Folgende: „Statt sich mit allen Konsequenzen im Krieg mit einem Unmenschen zu begreifen, glaubt man lieber weiter daran, dass Wladimir Putin doch eigentlich nur unverstanden ist (oder man kapituliert einfach schon mal vorauseilend gehorsam). Statt mal für kurze Zeit sich für andere und für das große Ganze präventiv zu engagieren (und dabei eventuell eine Uniform zu tragen), wird demonstriert für den Müßiggang.“ Da lauert in einem modernen Schafspelz verkleidet der alte blutige Vorwurf der Nazis: „Ich war zu feige, für Führer und Volk zu kämpfen.“ So etwas darf nie wieder geschehen.
Die Hölle des Krieges
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"Die Hölle des Krieges", UZ vom 27. Februar 2026


