Einigung in Baden-Württemberg

Die Tarifparteien im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg haben sich am Dienstagmorgen auf einen neuen Manteltarifvertrag verständigt. Nach Angaben von ver.di Baden-Württemberg und des „Kommunalen Arbeitgeberverbands Baden-Württemberg“ (KAV) umfasst der Abschluss mehrere Anpassungen bei Zuschlägen und Arbeitsbedingungen. So steigt der Nachtzuschlag auf 25 Prozent und der Samstagszuschlag schrittweise bis 2028 auf 20 Prozent. Alle Zuschläge sollen bis 2029 stufenweise erhöht werden. Die Bezahlung von Überstunden wird bis zum Jahr 2030 in zwei Stufen verbessert. Ab 2029 sind tariflich zudem 10,5 Stunden Mindestruhezeiten vereinbart.

ver.di sieht mit dem Tarifergebnis alle wesentlichen noch bestehenden Ungerechtigkeiten bei Zuschlägen und Eingruppierung behoben. Es sei eine „erforderliche Anpassung der Arbeitsbedingungen an die Herausforderungen der Verkehrswende und des anhaltenden Fachkräftemangels“ auf den Weg gebracht worden

ver.di-Verhandlungsführer Jan Bleckert sagte: „Dank der hohen Streikbereitschaft ist es uns mit nur einem Streiktag gelungen, die Arbeitgeber dazu zu bringen, Verantwortung für ihre Beschäftigten zu übernehmen.“

[author_box]

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Einigung in Baden-Württemberg", UZ vom 13. März 2026



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Auto.



    Spenden für DKP
    Unsere Zeit