Erhofft

Die Gewerkschaft ver.di appelliert an die Bundesregierung, geplante Gesetzesvorhaben auf „Gerechtigkeit“ zu überprüfen. Der Amtsantritt des neuen Bundesarbeitsministers Alexander Schweitzer (SPD) solle für einen „Gerechtigkeitscheck in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Rentenpolitik“ genutzt werden. Man brauche kein „Weiter-so“, sondern eine „arbeitnehmerfreundliche und sozial gerechte Politik“, hoffte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Dienstag in Berlin. Geplante „Reformen“ müssten im Sinne der Beschäftigten und Rentnerinnen und Rentner grundsätzlich überarbeitet werden.

Konkret müsse unter anderem die geplante Ausweitung sachgrundloser Befristungen von Arbeitsverhältnissen vom Tisch, auch der Angriff auf den Acht-Stunden-Tag. Das Renteneintrittsalter dürfe nicht angehoben werden, zudem müsse das Rentenniveau bei 48 Prozent stabilisiert und ausgebaut werden.

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"Erhofft", UZ vom 16. Oktober 2026



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