Der Rat der Stadt Göttingen hat eine Resolution gegen die Kündigung des Kontos der Roten Hilfe durch die Sparkasse Göttingen verabschiedet. Die Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse, die Göttinger Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD), wird darin aufgefordert, sich aktiv für die Rücknahme der Kündigung einzusetzen. Für die Resolution stimmten die Fraktionen GöLinke, SPD, Die Grünen, die Ratsgruppe Die Partei/Volt, USE und das fraktionslose Ratsmitglied Francisco Welter-Schultes. Die Fraktionen von CDU und FDP stimmten dagegen. Die Sparkasse Göttingen hatte der Solidaritätsorganisation Rote Hilfe e. V. im Dezember das Konto gekündigt, mit der Begründung, US-Präsident Donald Trump stufe eine sogenannte „Antifa Ost“ als „Terrororganisation“ ein, und die Rote Hilfe habe Spenden für diese „Organisation“ gesammelt.
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