Zu „Tarifflucht auf Raten“, UZ vom 22. Januar

Lässig im Sessel

Peter Keibel, Berlin-Spandau

Es gibt keine „Tarifflucht“. Flucht hat mit Angst und Panik zu tun. Die Unternehmer fliehen nicht. Sie sitzen lässig in ihren Sesseln und stellen fest, dass sie bei einer so zahmen Belegschaft eigentlich die Verbandsbeiträge sparen könnten. Wenn die Kolleginnen und Kollegen in den ausgetretenen Firmen aktiv und kämpferisch, natürlich mit ihrer Gewerkschaft, für einen Haustarifvertrag einträten, würden die Chefs sofort Schutz in ihren Verbänden suchen. Das wäre Tarifflucht, aber in die andere Richtung.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Lässig im Sessel", UZ vom 12. Februar 2021



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Haus aus.

    Vorherige

    Wer zerstört die Umwelt?

    Wer hält den Weltenzerstörer auf?

    Nächste