Donald Trumps Ehefrau Melania hat am Montag eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York geleitet. Die Sitzung stand unter dem Thema „Kinder, Technologie und Bildung in Konfliktsituationen“. Die USA übernehmen turnusmäßig im März den Vorsitz im wichtigsten UN-Gremium. Von vielen Beobachtern wurde der Auftritt der US-amerikanischen „First Lady“ angesichts des Angriffskriegs der USA gegen den Iran als blanker Hohn gewertet. In der Ansprache von Melania Trump fielen Sätze wie „Frieden muss nicht fragil sein“ und „Konflikte entstehen aus Unwissenheit heraus“. Die USA setzten sich für alle Kinder auf der ganzen Welt ein, behauptete Trump. Für die über 150 Mädchen, die bei einem der Angriffe auf den Iran in den Trümmern ihrer Schule starben, gilt das wohl nicht. Die Sitzung schloss Trump mit dem Satz: „Ich wünsche Ihnen allen viel Kraft bei der Bewahrung des Friedens in der Welt.“
Melania Trump im UN-Sicherheitsrat
[author_box]
Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.
An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)
"Melania Trump im UN-Sicherheitsrat", UZ vom 6. März 2026







