Milei will weiter ­deregulieren

Der argentinische Präsident Javier Milei will die Wirtschaft seines Landes weiter liberalisieren. In seiner Rede zur Lage der Nation kündigte der Staatschef Maßnahmen zur Deregulierung, Steuerreformen und eine Öffnung der zweitgrößten Volkswirtschaft Südamerikas an. Zudem kündigte er eine weiterhin restriktive Haushaltspolitik an, um die Inflation im Zaum zu halten. „Wir verfügen über die kritischen Mineralien, die der Westen benötigt. Die Energie – Gas, Öl, Kernkraft und erneuerbare Energien –, um Lieferketten zu versorgen. Land und Wasser, um die Ernährungssicherheit der Hemisphäre zu gewährleisten“, sagte er bei der Eröffnung der regulären Sitzungsperiode des Kongresses. Milei hat bereits Subventionen auf Gas, Elektrizität und den öffentlichen Nahverkehr reduziert, Tausende Staatsbedienstete entlassen und öffentliche Bauvorhaben auf Eis gelegt. Während seiner Rede griff er mehrfach regierungskritische Abgeordnete an, lieferte sich zwischen seinen Ausführungen heftige Wortgefechte mit der Opposition und beschimpfte sie als „Diebe“, „Korrupte“ und „Parasiten“.

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"Milei will weiter ­deregulieren", UZ vom 6. März 2026



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