Laut Robert Koch-Institut (RKI) sterben Männer in „Wohnregionen mit der höchsten sozioökonomischen Benachteiligung“ 7,2 Jahre früher als Männer in den wohlhabendsten Regionen Deutschlands. Bei Frauen beträgt der Unterschied 4,3 Jahre.
Verena Blechinger-Talcott, Erste Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin, erklärt: „Armut und Gesundheit sind eng miteinander verknüpft – gesundheitliche Chancen sind kein Zufall, sondern Ergebnis politischer Entscheidungen.“
Der Unterschied zwischen Arm und Reich habe im Hinblick auf die Lebenserwartung zugenommen, vermeldet das RKI. Seit 2003 sei die Lücke bei Männern um 1,5 Jahre größer geworden, bei Frauen gar um 1,7 Jahre.








