Reich sein ist gesund

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sterben Männer in „Wohnregionen mit der höchsten sozioökonomischen Benachteiligung“ 7,2 Jahre früher als Männer in den wohlhabendsten Regionen Deutschlands. Bei Frauen beträgt der Unterschied 4,3 Jahre.

Verena Blechinger-Talcott, Erste Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin, erklärt: „Armut und Gesundheit sind eng miteinander verknüpft – gesundheitliche Chancen sind kein Zufall, sondern Ergebnis politischer Entscheidungen.“

Der Unterschied zwischen Arm und Reich habe im Hinblick auf die Lebenserwartung zugenommen, vermeldet das RKI. Seit 2003 sei die Lücke bei Männern um 1,5 Jahre größer geworden, bei Frauen gar um 1,7 Jahre.

[author_box]

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Reich sein ist gesund", UZ vom 20. März 2026



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Haus.



    Spenden für DKP
    Unsere Zeit