Russland will weiter ­verhandeln

Ungeachtet seiner Kritik am Krieg der USA gegen den Iran bleibt Russland offen für eine Vermittlerrolle Washingtons im Krieg in der Ukraine. „Wir schätzen weiterhin die Vermittlungsbemühungen der Vereinigten Staaten sehr, vertrauen aber in erster Linie nur uns selbst“, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Peskow sprach angesichts der Angriffe gegen den Iran von „tiefer Enttäuschung“ in Moskau. Die USA hätten sich ungeachtet laufender Verhandlungen mit dem Iran für eine „direkte Aggression“ gegen das Land entschieden. Das Außenministerium in Moskau hatte bereits am Samstag die Angriffe Israels und der USA auf das Land scharf verurteilt. Präsident Wladimir Putin kritisierte die Tötung des Religionsführers Ali Chamenei als „zynischen Verstoß gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts“.

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"Russland will weiter ­verhandeln", UZ vom 6. März 2026



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