Am Montag vergangener Woche haben sich vor dem Nordklinikum in Nürnberg Mitglieder von DKP, SDAJ, Linksjugend solid und des Friedensforums versammelt, um über die Militarisierung des Gesundheitswesens aufzuklären. Pünktlich zum Schichtwechsel wurden Klinikangestellte, Besucherinnen und Besucher von einem Panzer und einem Transparent mit der Aufschrift „Ab hier nur noch in Uniform“ begrüßt. Denn im Kriegs-, Spannungs- oder Bündnisfall werden verwundete Soldaten höher priorisiert als die zivile Gesundheitsversorgung. Das sei „kein Szenario aus einem dystopischen Film. Das ist beschlossene Sache“, sagte Ben Weiskirchen von der DKP Nürnberg in seiner Rede: „Und währenddessen laufen die Krankenpflegerinnen und Pfleger täglich auf dem Zahnfleisch. Weil 30 Prozent der Stellen unbesetzt sind. Weil die Bezahlung eine Frechheit ist. Weil Überstunden zur Normalität gehören. Aber wenn es um Aufrüstung geht, sind plötzlich Milliarden da.“
Die Aktion ist Teil der Kampagne „Wo bleiben die Milliarden?“.
Eine Anleitung zum Mitmachen gibt es hier.









