Freiwillige vor

Die Bundeswehr hat Schwierigkeiten, Freiwillige für die geplante Stationierung einer Brigade in Litauen zu finden. Das geht aus einem internen Bericht des Bundesverteidigungsministeriums hervor, von dem der „Spiegel“ berichtete. Derzeit seien demnach nur 1.700 bis 1.800 Bundeswehrangehörige in Litauen angekommen. Angestrebt wird jedoch eine Truppenstärke von 4.800 Soldaten und 200 zivilen Angestellten bis zum kommenden Jahr. Nach dem Bekanntwerden des Berichtes forderte Thomas Röwekamp (CDU), der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, eine Verpflichtung von Soldaten für den Litauen-Einsatz in Erwägung zu ziehen. Wenn der Grundsatz der Freiwilligkeit „für einen sicherheitspolitisch unverzichtbaren Auftrag wie die Brigade in Litauen nicht ausreicht, muss der Dienst auch verbindlich angeordnet werden“, so Röwekamp gegenüber dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“.

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"Freiwillige vor", UZ vom 20. Februar 2026



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