Das Jahr 2026 beginnt furchtbar: Am 3. Januar haben die USA Venezuela angegriffen und den Präsidenten Nicolás Maduro verschleppt. Noch am gleichen Tag gingen weltweit und auch in Deutschland Tausende auf die Straße, forderten die Freilassung Maduros und „Hände weg von Venezuela!“ Mit dazu aufgerufen hatte UZ und sofort Termine der Protestkundgebungen in ihrem Blog veröffentlicht. Dieser Jahresanfang zeigt: Wir brauchen unsere Wochenzeitung UZ als kollektiven Organisator – print und online.
Die Zeitung lebt von der Unterstützung ihrer Leserinnen und Leser – von Rückmeldungen, Kritik und Zuarbeit. In diesem Sinne wünscht sich die UZ-Redaktion, Teil eurer guten Vorsätze für 2026 zu sein. Mehr Sport, weniger Alkohol, null Zigaretten, dafür Vitamine satt – alles richtig. Aber wie wäre es außerdem mit folgenden vier guten Vorsätzen?
1. Leserbriefe und Kritik
Manche Leserinnen und Leser fordern uns auf, in keiner Ausgabe auf den Abdruck von Leserbriefen zu verzichten. Sie haben recht. Wir und unsere Autorinnen und Autoren brauchen Rückmeldungen und Kritik und wünschen uns regelmäßig Leserbriefe. Wir haben dabei nicht zu viele Regeln.
Die Wichtigste: Die Lesermeinung muss sich auf konkrete Artikel und Aussagen der Zeitung beziehen. Auch nicht unwesentlich: Es gibt eine Beschränkung auf 1.800 Zeichen – und Pöbeleien werden nicht abgedruckt, sachliche Kritik natürlich. Schreibt uns an: leserbriefe@unsere-zeit.de.
Wenn das, was ihr oder die Partei-gruppe der UZ-Redaktion immer schon mal sagen wolltet, nicht in einen Leserbrief passt, schreibt es auf. Uns interessiert, wo ihr Stärken und Schwächen, wo Leerstellen in der UZ seht. Uns interessieren eure Ideen, worüber wir berichten sollten und welche Formate ihr häufiger lesen wollt. Uns interessiert, ob und wie ihr den UZ-Blog nutzt und was ihr von ihm haltet. Schreibt uns eure Meinung oder ladet uns ein: redaktion@unsere-zeit.de.
2. Artikel, Reportagen, Fotos
Dass wir mitunter schräge und auch mal schlechte Bilder in der Zeitung haben, ist kein Geheimnis. Schon eher, dass uns die Suche nach passenden Bildern oft mehr anstrengt als das Schreiben. Zum einen haben wir keinen Bildredakteur, der uns die Aufgabe abnimmt, zum anderen ist da diese Sache mit den Bildrechten. Das kann richtig teuer werden. Ihr helft uns, wenn ihr Fotos von Aktionen und Demos schickt. Aber auch Bilder zu Themen wie Armut, Verkehr, Militarisierung … nehmen wir gern!
Ja, auch Handyfotos sind okay! Bitte schickt uns die Bilder aber in hoher Auflösung per E-Mail an die Redaktionsadresse und nicht über Messenger an einzelne Redakteure.
Immer suchen wir neue Autorinnen und Autoren. Auch hier geht es nicht allein um Demo- und Aktionsberichte. Uns interessieren betriebliche Auseinandersetzungen und gewerkschaftliche und soziale Kämpfe und Sozialreportagen. Auch der Besuch von Gerichtsprozessen, Konferenzen oder Ausstellungen kann Stoff für einen Artikel sein. Rezensionen von neuen Büchern oder Filmen nicht zu vergessen.
Womit wir schlecht umgehen können, sind unangekündigte Texte. Deshalb fragt uns, bevor ihr euch Arbeit macht, ob wir Platz und Interesse haben. Dann können wir auch über Ausrichtung, Form und Länge sprechen. Und keine Angst: Schreiben kann man lernen und wir helfen gerne dabei.
3. Gruppenabende mit UZ
Das neue Jahr startet mit der UZ-Kampagne „Sagen, was ist“. Wir wollen bis zu den UZ-Friedenstagen, die vom 28. bis 30. August in Berlin stattfinden, 1.000 neue Probeleserinnen und -leser und 200 neue Abonnenten gewinnen. Das ist kein Selbstläufer. Setzt euch auf den Gruppenabenden mit der Zeitung auseinander und überlegt, wen ihr in eurem Umfeld ansprechen und gewinnen wollt. Gibt es aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die die UZ noch nicht haben? Wer kommt aus dem Friedensbündnis und wer aus der SDAJ in Frage? Macht es Sinn, die Zeitung in eurer Kneipe oder im Sozialen Zentrum auszulegen? Was ist mit der Nachbarin? Setzt euch Ziele und macht einen Plan. Nicht zuletzt, guckt euch tief in die Augen: Ist noch ein Mitglied ohne UZ-Abo? Und wenn ja, warum und wie lange noch? Fragen rund um die UZ-Kampagne werdet ihr am besten hier los: kampagne@unsere-zeit.de.
4. Keine Aktion ohne UZ
„Die UZ wurde gerne genommen“ – das hören wir immer nach großen Aktionstagen oder Demonstrationen, und das freut uns natürlich. Auch im neuen Jahr wollen wir mit der Zeitung präsent und draußen sein. Denkt also vor euren großen und kleinen Aktionen und Veranstaltungen auch im Bündnisbereich daran, UZ zu bestellen. Und auch daran, dass wir eine Abo-Kampagne haben! Wer die UZ gerne nimmt, hat vielleicht auch Interesse an einem kostenlosen Probe-Abo für sechs Wochen – oder noch besser an einem Probe-Abo für drei Monate für unschlagbare 10 Euro.








