Unter diesem Motto haben Hafenarbeiter in mehr als 20 europäischen Städten am Freitag vergangener Woche Haltung gezeigt. In einer von fünf Gewerkschaften (USB aus Italien, LAB aus dem Baskenland, Enedep aus Griechenland, Liman-I˙s¸ aus der Türkei und ODT aus Marokko) organisierten Aktion protestierten zehntausende Hafenarbeiter dagegen, dass ihre Arbeitskraft und ihre Häfen für Krieg und Kriegswirtschaft genutzt werden und zeigten gleichzeitig ihre Solidarität mit Palästina. Den Protesten, die sich von Piräus, Elefsina und Bilbao über Pasaia und Mersin (Foto) bis nach Marseille, Bremen und Hamburg zogen, schlossen sich weitere zehntausende Protestierende an: Anwohner, Rentner, Studentinnen und Aktivisten verschiedener Antikriegsbündnisse machten lautstark deutlich, dass in ihren Städten der Umschlag von Waffen für Kriege nicht gewünscht ist – und der Völkermord an den Palästinensern endlich ein Ende finden muss.
Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg!

(Foto: ΠAME Πανεργατικό Αγωνιστικό Μέτωπο)
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"Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg!", UZ vom 13. Februar 2026







