Zu „Verschleiern, biologisieren, angeben“, UZ vom 26. Dezember 2025

Lob des Füllfederhalters

Andrea Schmidt-Küster, per E-Mail

Der Artikel von Hanns-Werner Heister war sehr lehrreich und unterhaltsam. Ich werde „Quantensprung“ künftig nur in Zusammenhang mit physikalischen Fragen benutzen. Etwas pikiert war ich jedoch über den Satz: „Mit Federn als Stellvertretung für Schreibwerkzeug schreibt niemand mehr, auch nicht die ‚Edelfedern‘ (diesen Ausdruck kannte ich noch nicht, sehr schön!), allenfalls ein paar hartnäckige Konservative mit dem Füllfederhalter.“ Ich schreibe, wann immer möglich, mit „Feder“, nur wenn es sehr ordentlich sein muss mit dem Füllfederhalter. Und das Letzte, was man mir vorwerfen kann, ist, „hartnäckig konservativ“ zu sein. Ich liebe einfach das Schreiben mit Tinte und Feder auf echtem Papier. Briefeschreiben. Alles Analoge. Was zu dem Satz führt: „Und gemünztes Geld ist nicht mehr die gesellschaftlich entscheidende Art des Geldes.“ Sollte es aber sein – zusammen mit Scheinen –, da es die einzige Möglichkeit ist, unkontrolliert/unüberwacht etwas zu kaufen oder zu verkaufen. Und ich möchte nicht mit Geldwäschern und Empfängern von großen Bestechungssummen in einen Topf geworfen werden.

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"Lob des Füllfederhalters", UZ vom 16. Januar 2026



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