Der DGB hat eine Kampagne zu den Betriebsratswahlen 2026 gestartet. Ziel soll sein, die Mitbestimmung dort zu stärken, wo bisher keine Mitarbeitervertretung besteht. Das sei vor allem bei Start-ups, im Dienstleistungssektor und in der Digitalbranche der Fall. „Wir müssen die Mitbestimmung dorthin tragen, wo sie noch nicht angekommen ist“, betonte DGB-Chefin Yasmin Fahimi vergangene Woche in Berlin.
Ab Februar beginnt die heiße Phase der Betriebsratswahlen mit der Aufstellung von Wahlvorständen und Kandidatenlisten. Regionalverbände wie die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen bieten bereits Rechtsberatung und „Wahl-Kits“ an. Viele Beschäftigte wüssten nicht, wie man eine rechtssichere Betriebsratswahl organisiert. Formfehler bei Wahlausschreiben oder bei der Kandidatensuche machten die Wahl aber angreifbar.








