Der gesetzliche Mindestlohn ist mit dem 1. Januar von 12,82 Euro auf 13,90 Euro je Stunde gestiegen. Zum 1. Januar 2027 wird es eine weitere Erhöhung auf dann 14,60 Euro geben. Nach Angaben des DGB profitieren rund 6,6 Millionen Beschäftigte von der aktuellen Mindestlohnanhebung. Deutschlandweit arbeiten über 17 Prozent aller Beschäftigten zum Mindestlohn, in Ostdeutschland ist es sogar mehr als jeder fünfte Beschäftigte.
Nach Berechnungen der Bundesregierung ist aktuell allerdings ein Stundenlohn von mindestens 20 Euro nötig, um als Vollzeitbeschäftigter später eine armutsfeste Rente zu erhalten. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes verdienten im April 2025 rund 18,9 Millionen abhängig Beschäftigte weniger als 20 Euro brutto pro Stunde.








