Die Parteivorsitzenden der Linkspartei, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, haben mit einem Beitrag im parteieigenen Online-Magazin „Links bewegt“ heftige Kritik ausgelöst. Unter der Überschrift „Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf uns alle“ kritisieren die Parteivorsitzenden, dass einige Parteimitglieder „gerade massiv angegriffen und zum Teil mit regelrechten Kampagnen überzogen“ würden. Kritisiert wird unter anderem die Demonstration „Antifa means Free Palestine“ in Leipzig, durch die die Arbeit der Landtagsabgeordneten Juliane Nagel „diskreditiert“ werde. Außerdem beklagen Schwerdtner und van Aken: Gegen „Bodo Ramelow wird seit Monaten massiv gehetzt“. In einer Stellungnahme mit dem Titel „Wer hat uns verraten? Schwerdtner und van Aken“ bezeichnet die Linksjugend Magdeburg den Beitrag als „Armutszeugnis“. „Während die Parteiführung sich immer wieder schützend vor zionistische Mitglieder stellt“, könnten sich palästinasolidarische Genossen nicht auf die Unterstützung der Partei verlassen.
Schutzraum für Zionisten?
Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.
An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)
"Schutzraum für Zionisten?", UZ vom 16. Januar 2026







