
Der Parteitag der Linkspartei in Potsdam ist vorbei. In den drei Tagen in der Metropolis-Halle hat sich „Die Linke“ einen Leitantrag gegeben, in dem viele Punkte undiskutiert blieben. Wenn es zur Debatte kam, zeigte sich die Bandbreite des „Pluralismus“ der Partei. Von verklausulierten Forderungen nach Waffenlieferungen bis zu einer Ablehnung der Kriegstreiberin EU war alles dabei. Am Freitag gab sich die Partei einen Kompromiss zur Lage in Westasien. Man spricht nun von einem Völkermord in Gaza, bekennt sich aber auch klar zum Existenzrecht des Staates Israel.
Ines Schwerdtner wurde als Parteivorsitzende mit großer Mehrheit wiedergewählt, Luigi Pantisano holte sich bei seiner Wahl zum Ko-Vorsitzenden mit 53 Prozent eine Klatsche ab. Die Entscheidungen zur innerparteilichen Demokratie lassen einige der Mitglieder mit Sorge auf die bevorstehende Programmdebatte blicken.
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Wir machen jetzt Feierabend. Wir freuen uns über die vielen Leserinnen und Leser, die der Liveticker in diesen Tagen gefunden hat. Vielen herzlichen Dank, dass ihr dabei wart! Wir sind entzückt über die vielen Rückmeldungen, die wir bekommen und den Besuch, den wir im Pressebereich erhalten haben. Es war uns ein Fest, euch kennenzulernen oder wiederzusehen. Vielleicht sehen wir uns ja bei den UZ-Friedenstagen am letzten August-Wochenende in Berlin. Bis dahin viel Spaß bei der UZ-Lektüre. Rotfront!