Mit einem GO-Antrag versucht Bundesgeschäftsfüher Janis Ehling, die am Freitag in die Geschäftsordnung gekämpfte Möglichkeit zu kippen, Anträge mit Teilübernahmen doch behandeln zu lassen. Bundesschatzmeister Sebastian Koch springt ihm zur Seite, auf dieser Grundlage hätten nur fünf Leute den Rest des Parteitags beschäftigt und sie wären alle gescheitert.
Begründung für die erneute Abstimmung über die Änderung der Geschäftsordnung ist der Zeitverlust durch die Behandlung der Anträge. Auf der nächsten Sitzung des Parteitags solle schließlich ein neues Parteiprogramm diskutiert werden. Man könnte dafür auch einfach ausreichend Zeit einplanen. Aber was wissen wir schon.
Ehling und der PV setzen sich durch. So kann der Parteivorstand weiterhin Änderungsanträge vorlegen, zu denen nicht mehr diskutiert wird. Interessante Herangehensweise an eine Debatte um ein neues Parteiprogramm.