Friedenskandidatinnen

Die Friedensfrage müsse für Die Linke „im Zentrum“ stehen, sagt Margit Glasow von der Kommunistischen Plattform aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie richtet sich gegen das Wiedererstarken des Militarismus, gegen die NATO und auch „ihren EU-Pfeiler“. Klare Ansagen, mal schauen, ob sie belohnt werden.

Naisan Raji, die schon in der vergangenen Periode Mitglied im Parteivorstand war und dort für eine klare linke und friedenspolitische Linie warb, kandidiert erneut. Leider kann sie an diesem Parteitag nicht teilnehmen (Glückwunsch an die heiratende Schwester) und sich deshalb nicht selbst vorstellen. Dafür wird ein Bewerbungsvideo von ihr eingespielt. Sie spricht über Frieden und Internationalismus, sowie den Zusammenhang zwischen Militarismus und Zerschlagung des Sozialstaats. Der Kampf für Frieden müsse mit dem für soziale Sicherheit verbunden werden. Raji erinnert an den Überfall auf die Sowjetunion und stellt klar: „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“