Seit fünf Wochen tobt der US-israelische Krieg gegen den Iran. In Gaza und Westjordanland geht der Völkermord weiter. Libanon soll zu „Gaza 2.0“ werden. Venezuelas Präsident wurde verschleppt und Kuba kämpft ums Überleben. In diesem Land sollen Jugendliche in der Wehrdienst gezwungen werden und statt höherer Löhne und Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales gibt es unbegrenzte Kriegskredite. Wer für Frieden und gegen den Imperialismus ist, kann die Nachrichten dieser Tage nur schlecht ertragen. Wie gut, dass es Treffpunkte des Widerstandes gibt, Orte, wo sich Friedensaktivisten versichern und verständigen, Strategien diskutieren und Aktionen verabreden können. Ein solcher Ort sind die UZ-Friedenstage der DKP, die vom 28. bis 30. August in Berlin in und vor dem FMP 1 am Berliner Ostbahnhof stattfinden.
Die Friedenstage sind etwas Besonderes, weil es dort um den Schulterschluss von Friedens- und Gewerkschaftsbewegung geht. Erfahrungsaustausch über die Friedensarbeit in Betrieben und Gewerkschaften, Diskussionen über Arbeitsplätze in der Rüstungsproduktion und Widerstand gegen den Umbau zur Kriegswirtschaft, Solidarität mit Opfern von Berufsverboten zum Beispiel wegen Palästina-Solidarität sind Programmpunkte.
Die Friedenstage sind etwas Besonderes, weil es mit der SDAJ einen Jugendverband gibt, der sie mitgestaltet. Widerstand gegen die Wehrpflicht und Auftritte der Bundeswehr werden ein Thema sein, aber auch die Kämpfe Jugendlicher in Schulen, Universitäten und Betrieben.
Die Friedenstage sind etwas Besonderes, weil sie Aktive aus Ost und West zusammenbringen – aktuell und historisch. Eine Matinee erinnert an das KPD-Verbot vor 70 Jahren und die Gründung der SED vor 80. So unterschiedlich kann es gehen – hier Repression gegen Kriegsgegner, dort ein Friedensstaat.

Die Friedenstage sind etwas Besonderes, weil internationale Gäste nicht nur begrüßt werden, sondern das Programm mitgestalten. Mit Kommunisten aus Brasilien diskutieren wir über das Staatenbündnis BRICS und seine Perspektive. Mitglieder der KP der Ukraine haben ihr Kommen bereits angekündigt, ebenso wie Mitglieder der Antifa-Karawane in den Donbass. Natürlich werden Gäste aus Kuba und Venezuela nicht fehlen.
Die Friedenstage sind etwas Besonderes, weil auch Kultur dort keine Randerscheinung ist, sondern fester Bestandteil des politischen Programms. Wir freuen uns auf Christa Weber, Tobias Thiele, Calum Baird, Betty Rossa & Kapelle Gigs, Schenzer und Wilke, Hartmut König, Kutlu Yurtseven und Joram Bejarano und viele andere Künstlerinnen und Künstler für den Frieden.
Noch wird heftig am Programm gebastelt, Referentinnen und Autorinnen und Autoren werden angefragt und eingeladen, Ideen werden gewälzt. Wer noch welche hat, immer gern: programm-friedenstage@dkp.de
Noch werden für einige Musiker Flüge gecheckt, danach können wir euch auch Highlights für die große Friedensmanifestation verraten. Leider wird alles gerade nicht günstiger. Besonders sind die Friedenstage nämlich auch, weil sie keinen Eintritt kosten, aber irgendwie trotzdem finanziert werden. Das geht nur mit euren kleinen und großen Spenden. Kauft auf den Ostermärschen oder im UZ-Shop den Soli-Pin für die UZ-Friedenstage.
Und macht gern eine Spende, um das große Fest zu ermöglichen:
DKP-Parteivorstand
Sparkasse Essen, BIC SPESDE3EXXX
IBAN DE21 3605 0105 0003 6306 13
Stichwort: UZ-Friedenstage









