Die ersten Vorschläge trudeln ein. Die Genossin und Schauspielerin Christa Weber aus Berlin schreibt mir: „Ich plane ein Kulturprogramm ‚Gegen die Herren der Welt – Gedichte und Lieder über Militarismus, Neokolonialismus, Imperialismus‘. Ist das nicht etwas für die UZ-Friedenstage?“ Kathrin Schülein vom Theater Ost fragt, ob wir Interesse an der Aufführung eines Stückes von Dostojewski haben. Via Telegram will Benedict Kolbe aus Köln wissen, was denn mit Fußball ist: „Da ist im Sommer doch die WM in den USA und man könnte nicht nur über den sogenannten FIFA-Friedenspreis eine Brücke schlagen.“ Susanne Misere aus Neukölln ruft mir auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz hinterher: „Ich bereite dann wieder die Tombola vor, oder?“
Ja, richtig so. Die Vorbereitung der UZ-Friedenstage, die vom 28. bis 30. August in Berlin stattfinden, hat begonnen. Der Parteivorstand hat auf seiner letzten Tagung einen inhaltlichen Rahmen beschlossen und Genossinnen und Genossen bestimmt, die das Programm erarbeiten dürfen. Das Fest soll ein Mutmacher sein für alle, die in diesen Zeiten für Frieden und gegen Russlandhetze einstehen, die solidarisch mit Palästina, Kuba und Venezuela sind, die gegen Spaltung und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen und gegen die Angriffe auf die Reste des Sozialstaats. Es soll ein Treffpunkt für die sein, die beharrlich versuchen, die Friedensfrage in die Gewerkschaften zu tragen, die sich gegen Repression und Berufsverbote wehren, für Junge und Alte, die den Sozialismus verteidigen und als reale Alternative sehen. Und nicht zuletzt für alle, die angesichts der neuen Wehrpflicht sagen: Mich, meine Geschwister, meine Kinder, meine Enkel kriegt ihr nicht! Es soll ein Treffpunkt für Kulturschaffende wie für linke Jugendliche sein. Statt Dauerbeschallung soll es Platz für Wiedersehensfreude, Gespräche und den Austausch über anstehende Aktionen und auch strittige Fragen bieten. Spaß soll es machen, Kraft soll es geben. Wo andere Angst vor der eierlegenden Wollmilchsau haben, können wir sagen: Das haben wir doch im August 2024 schon mal geschafft!
Die ersten UZ-Friedenstage 2024 im und vor dem ND-Gebäude am Ostbahnhof waren ein voller Erfolg. Wer nicht dabei war, weil er nach den großartigen UZ-Pressefesten nicht so genau wusste, was das nun werden soll, hat sich bei der UZ-Lektüre und den Berichten danach erstaunt die Augen gerieben. Er oder sie hatte was verpasst. Dieses Mal sollte es also kein Vertun geben: Den 28. bis 30. August im Kalender blocken und Reise und Übernachtung planen!

Auch in diesem Jahr werden wir eine oder zwei Bühnen für Kulturbeiträge und das große Antikriegsmeeting haben, mehrere Räume für Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops, Schach-Turnier, Lesungen und Filme. Die SDAJ wird ein eigenes Programm auf die Beine stellen, ein Kinderprogramm wird vorbereitet und unsere Schwesterorganisationen aus aller Welt sind eingeladen. Auch unsere Bündnispartner sind eingeladen, sich am Programm und mit Infoständen auf der „Straße der Solidarität“ zu beteiligen. Für die DKP Berlin, die zurzeit ihre Unterstützerunterschriften für den Antritt zu den Abgeordnetenhauswahlen im September sammelt, werden die UZ-Friedenstage ein Höhepunkt im Wahlkampf sein.
Fast vergessen: Die UZ-Friedenstage kosten keinen Eintritt, damit alle daran teilnehmen können. Geld kosten sie natürlich trotzdem – nicht zu knapp. Damit wir das Fest auf die Beine stellen können, brauchen wir solidarische Unterstützung durch große und kleine Spenden.
Was ist jetzt zu tun? Plant eure Anreise und werbt in eurem Umfeld für die UZ-Friedenstage. Sammelt Spenden und versorgt euch mit den Soli-Pins zur Finanzierung des Festes. Und ja: Macht gerne Vorschläge für das Programm und die Gestaltung der UZ-Friedenstage in Berlin! Wir freuen uns auf eure Anregungen und Ideen. Kontakt: friedenstage@dkp.de, programm-friedenstage@dkp.de

Die Soli-Pins sind ein Teil der Finanzierung des Festes. Es gibt sie im UZ-Shop ab 5 Euro aufwärts.
Spenden bitte auf unser neues Konto
DKP-Parteivorstand
Sparkasse Essen, BIC SPESDE3EXXX
IBAN DE21 3605 0105 0003 6306 13
Stichwort: UZ-Friedenstage









