Welche Kerstin?

Die Spitzenkandidatin der Linkspartei zu den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin, Elif Eralp, hat sich von einem Auftritt des Rappers Dahabflex auf einer Wahlkampfveranstaltung der „Linken“ in Neukölln distanziert. „Wie meine Parteivorsitzende Kerstin Wolter verurteile ich den Auftritt in Neukölln aufs Schärfste. Aufrufe zur Gewalt und zur Tötung von Menschen sind absolut inakzeptabel“, so Eralp nach Angaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb). Dem Rapper war vorgeworfen worden, Lieder mit den Zeilen „Yalla Yalla Intifada! Westbank, Palästina, Gaza“ und „Death to the IDF“ vorgetragen zu haben. Dahabflex äußerte sich anschließend auf Instagram. Er bezeichnete es als enttäuschend „wie unkritisch mit den schwerwiegenden Vorwürfen, die gegen mich erhoben werden, und mit Aussagen, die mir in den Mund gelegt werden, umgegangen wird“. Und fragte: „Kerstin Wolter, keine Ahnung, wer du bist, aber magst du mir vielleicht sagen, wann ich je zu Gewalt gegen Zivilisten aufgerufen habe?“

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"Welche Kerstin?", UZ vom 4. September 2026



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