Er zählt zu den profiliertesten politischen Liedermachern deutscher Provenienz, der in seiner künstlerischen Arbeit eine klare antifaschistische Haltung einnimmt und dabei selbstverständlich auf das konkret Gesellschaftliche und die darin wirkenden Herrschaftsverhältnisse Bezug nimmt. Kai Degenhardt zeigt auf, dass ein Sichabfinden und -einrichten in den von äußeren und inneren Zeitenwenden geprägten, dabei immer autoritärer, fremdenfeindlicher und brutaler sich ausformenden deutschen Zuständen keine Option ist.
In seinem aktuellen Programm wird Kai Degenhardt nicht nur Stücke des im Frühjahr erscheinenden neuen Albums „Zwischen Tellerrand und Horizont“ spielen. Es werden auch ein paar ältere, solche aus der Liederkiste der linken Bewegung und sicher auch einige Songs aus dem Werk seines Vaters auf der Setliste stehen. Man spürt, dass da einer der ganz wenigen zeitgenössischen Vertreter singt, die in diese Tradition des literarisch anspruchsvollen Chansons gehören, welche mit Namen wie Wedekind, Tucholsky, Georges Brassens, Fabrizio De André und natürlich Franz Josef Degenhardt verbunden ist.
Die nächsten Konzerte sind:
Düsseldorf – Buchhandlung BiBaBuZe, Donnerstag, 26. März, 19:30 Uhr, Aachener Straße 1, Eintritt: 15 Euro
Bochum – Kulturrat, Freitag, 27. März, 20:00 Uhr, Lothringer Str. 36 c, Eintritt: 16/13 Euro
Alle Termine unter kai-degenhardt.de









