Zu „Befreiung kriminell?“ und „Prorussische Friedenstaube“, UZ vom 13. Mai

Bewusste Schändung

Roland Winkler, Aue

Das Zeigen sowjetischer Flaggen zu verbieten ist nicht nur geschichtsvergessen. Die Schändung der Befreiungstat geschieht bewusst. Es ist die lang ersehnte, immer wieder versuchte Umschreibung der Geschichte. Geschichtslos ist die willkürliche Darstellung von Geschichte und das Leugnen objektiver Zusammenhänge. Dialektik ist Ideologen des Kapitals ein Gräuel bei der Manipulierung der Köpfe. Die historische Tatsache der Befreiung von Faschismus und Krieg durch die So­wjet­union, die Rote Armee und die Alliierten kann kein Hasser, Hetzer und Hysteriker aus den Geschichtsbüchern tilgen. Auch nicht aus allen noch denkfähigen Köpfen. Eine politische Klientel Deutschlands und des Westens ist nicht nur dummdreist, sie ist von blindem Hass und Kriegslüsterheit getrieben. Wissen sie, was sie tun? Einige vielleicht, dann sind sie jetzt schon Kriegsverbrecher, die an der Kriegsschraube unaufhaltsam drehen, das letzte Risiko in Kauf nehmen. Andere werden ahnungslos, unwissend, längst entmenschlicht als Diener des Kapitals benutzt.
Wir spüren und sind uns dieser Tage bewusster denn je, Sowjetunion, Rote Armee, Sozialismus und DDR sind uns viele Jahrzehnte Garanten für Frieden und Freiheit vor Hass, Hetze und Kriegshysterie, blindem Menschenhass gewesen.

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"Bewusste Schändung", UZ vom 20. Mai 2022



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