In Dortmund begann der Schulstreik am 5. März mit einem Frühstück im ver.di-Haus. Bevor sich die etwa 600 Schülerinnen und Schüler auf den Weg durch die Innenstadt machten, gab es warme Worte eines Vertreters der IG Metall ThyssenKrupp und von Phoebe Hauk, die für ver.di sprach. UZ dokumentiert im Folgenden ihre Rede:
Ich freue mich, heute für ver.di bei euch zu sein und klar zu sagen: Wir unterstützen euren Streik – euer Streik ist wichtig und gerechtfertigt! Vor Kurzem fanden Streiks in den Krankenhäusern statt für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Doch die Antwort der Regierung ist klar: Sie spart lieber die Krankenhäuser kaputt und setzt stattdessen auf euch – als billige Arbeitskräfte in Form von Zwangsdiensten.
Das alles passiert zugunsten von Aufrüstung und Militarisierung Deutschlands. Dagegen habt ihr euch bereits am 5. Dezember konsequent mit mehr als 55.000 Schülerinnen und Schülern gestellt. Heute zeigt ihr erneut ganz deutlich: Wehrpflicht, Militarisierung und Krieg sind nicht im Interesse der Jugend. Streik ist die direkteste Form demokratischer Teilhabe und gibt euch die Möglichkeit, euch Gehör zu verschaffen. Streik ist ein Recht, das wir historisch gemeinsam erkämpft haben und das im Grundgesetz verankert wurde. Trotz starker Repression an den Schulen habt ihr euch gewehrt und euch das Recht auf Widerstand nicht nehmen lassen. Macht weiter so!
Wir von ver.di schauen voller Stolz und Bewunderung auf die Bewegung, die ihr Schülerinnen und Schüler auf die Beine gestellt habt. Der Kampf gegen Militarisierung und Wehrpflicht ist ein gemeinsamer. Wir stehen voller Solidarität an eurer Seite und unterstützen euch!









