Evonik baut ab

Der Chemiekonzern Evonik hält an seinen Plänen fest, tausende Arbeitsplätze abzubauen. Insgesamt sollen es 3.200 sein, 2.150 davon in Deutschland. Nach einer „Strategieklausurtagung“ bekräftigte das Management diesen Plan, der seit Juni öffentlich bekannt ist.

„Übergangschef“ Claus Rettig sagte dazu: „Vorstand, Aufsichtsrat und Arbeitnehmervertreter teilen eine Überzeugung: Wir befinden uns in einer strukturellen und ökonomischen Krise unserer Industrie.“ Gute Chancen für Wachstum sieht der Konzern besonders in Asien und Amerika.

Schon bis Ende 2026 sollen durch „Spar- und Effizienzprogramme“ rund 2.800 Stellen wegfallen. Ende 2025 beschäftigte Evonik 31.053 Menschen und damit fast 900 weniger als im Jahr zuvor.

Evonik beabsichtigt unter anderem, das Polyester-Geschäft mit einem Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro einzustellen.

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"Evonik baut ab", UZ vom 25. September 2026



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