Zu „Krach um Nord Stream 2“, UZ von 15. Juli

Macht Nord Stream 2 auf!

Volker Wirth, Berlin

Arnold hat ja so recht und es kommt freche Bevormundung dazu: Bartsch wagt es, im Namen von „Die Linke“ und Linksfraktion zu sprechen, dabei ist er nur einer der beiden Fraktionsvorsitzenden. Und in der Fraktion bilden die „Preisdeckler“ und „Nicht-mit-Russland-reden-Wollenden“ zumindest keine Zweidrittelmehrheit, wie auf dem „Parteitag der Unvernunft“ in Erfurt oder im nunmehr „glücklich bereinigten“ Parteivorstand der Partei. Um einen auf ein einziges Lieferland (Russland natürlich) bezogenen Preisdeckel zu fordern, braucht es entweder ökonomischen Analphabetismus oder aber Perfidie in Reinstform – „Wenn die Russen dann nichts mehr liefern, haben sie den Schwarzen Peter, hihihi“. Aber Bartsch ist ja kein ökonomischer Analphabet. Wir müssen jetzt umso lauter fordern: „Schluss mit dem Unsinn der Sanktionen! – Verständigung mit Russland!“ und: „Macht NordStream 2 auf!“ Sollte die AfD das auch fordern, darf uns das nicht beirren! Und nicht am Dialog mit dem linken („populären“) Flügel der Linkspartei hindern. Sie werden sich den Mund nicht verbieten lassen.

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"Macht Nord Stream 2 auf!", UZ vom 22. Juli 2022



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