Am 8. August 2026 ging in Havanna, Kuba, das 24. Internationale Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien zu Ende. Teilweise auf schwierigen Wegen reisten die über 100 Delegierten von fast 50 Parteien aus der ganzen Welt nach Havanna. Mehrere Dutzend Parteien waren aufgrund imperialistischer Sanktionen und im Gefolge dramatisch gestiegener Reisekosten an der Teilnahme gehindert.
Zwei Tage wurde beraten, wurden Analysen über globale, regionale und nationale Entwicklungen ausgetauscht. Das Gemeinsame überwog: Für Frieden, gegen imperialistische Kriege. Gegen die NATO. Gegen die Apartheidpolitik des Zionismus, für die Freiheit und Selbstbestimmung des palästinensischen Volks. Und vor allem gegen die mörderische Blockade gegen Kuba, sein Volk, seinen Sozialismus.
Die kubanischen Gastgeber hatten dieses Treffen unter den schwierigsten Bedingungen möglich gemacht und ihm eine hohe Bedeutung beigemessen. Zweimal nahm der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel an dem Treffen teil. In einer emotionalen Rede informierte er die Delegierten über die Auswirkungen der Blockade. Die Kindersterblichkeit in Kuba, einst ein Vorbild für ganz Amerika einschließlich der USA, habe sich verdoppelt, zehntausende Krebskranke könnten nicht therapiert werden, tausende Schwangere bekämen nicht die Betreuung, die früher selbstverständlich war. Er sagte, wie in Gaza verübe der Imperialismus einen Genozid.
Aus Deutschland nahmen Renate Koppe und Patrik Köbele für die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) an diesem Treffen teil. Sie zogen Bilanz: „Kuba kämpft, Kuba wird überleben, und Kuba und der Sozialismus werden siegen. Dieses Treffen ist auch ein Beweis der Stärke der kommunistischen Bewegung. Die Solidarität mit Kuba ist ebenso wie die Solidarität mit Palästina eine Tagesaufgabe, die uns aber auch immer wieder vor Augen führt, wie wichtig der Kampf gegen den Imperialismus ist. Gemeinsam mit unseren Schwesterparteien in der ganzen Welt werden wir diesen Kampf intensivieren.“
Die Kommunistischen Parteien Indiens kündigten an, zu prüfen, ob das kommende Treffen im Jahr 2027 in Indien stattfinden könne.







