Die Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gehen weiter. ver.di Bayern kündigte an, die Streiks nach den Arbeitsniederlegungen in dieser Woche noch ausweiten zu wollen. Das sei verhinderbar gewesen. Doch ein „ernstzunehmendes Angebot“ des Kommunalen Arbeitgeberverbands (KAV) sei ausgeblieben. Dieser bezeichnete die Forderungen der Gewerkschaft schlicht als „nicht erfüllbar“.
Bereits Anfang Februar hatte ver.di die ÖPNV-Beschäftigten bundesweit zu Streiks aufgerufen. Tarifverhandlungen laufen derzeit in allen 16 Bundesländern. ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen durch Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, Verlängerung der Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nachtarbeit und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne verhandelt. Insgesamt geht es um fast 100.000 Beschäftigte.








