Studentische Beschäftigte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten weiter unter besonders prekären Bedingungen. Das geht aus der Studie „Jung, akademisch, (immer noch) prekär“ hervor.
„Mehr als einem Drittel der studentischen Beschäftigten wird der gesetzliche Urlaubsanspruch vorenthalten. Fast die Hälfte der Befragten leistet regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit. Fast ein Viertel hat schon einmal eine Zeit lang ohne Bezahlung gearbeitet“, so Andreas Keller, GEW-Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung.
Zwar hätten die Gewerkschaften in der Tarifrunde 2023 den Ländern eine „schuldrechtliche Vereinbarung“ abgetrotzt, die für studentische Beschäftigte Mindestvertragslaufzeiten von einem Jahr vorsieht. Diese würden aber in 13 von 16 Bundesländern bei nur gut der Hälfte der Arbeitsverträge eingehalten.
Mit Ausnahme von Berlin verweigern alle Länder den bundesweit rund 300.000 studentischen Beschäftigten einen Tarifvertrag.








