Betr.: BDK Niedersachsen

Bericht fehlt

Von Peter Dürrbeck, Göttingen

Erstaunt muss ich zur Kenntnis nehmen, dass über die Bezirkskonferenz Niedersachsen der DKP nicht berichtet wurde. Auf dieser Konferenz gab es ein sehr sachliches Referat des Bezirksvorsitzenden Werner Hensel, der sowohl auf die nationalen als auch auf die internationalen Probleme eingegangen ist und einige politische Fragen bis auf die Bezirksebene herunterbrach, wenn er erklärte was die Hochrüstung kostet und wie an den Gehältern im Gesundheitswesen, bei den Erziehern und Lehrern und Sozialarbeitern gespart wird. Auch zu den Problemen in der Diskussion unserer Partei nahm Werner Stellung und stellte seine Position dar, wobei es unterschiedliche Sichtweisen zu Patrik Köbele gab. Patrik war bei der Konferenz anwesend und bestätigte die angesprochenen Probleme.

In der Diskussion wurden von den Delegierten konkrete Beispiele aus ihrer betrieblichen Arbeit, aus der gewerkschaftlichen Arbeit und anderen Bereichen des politischen Leben angesprochen und es ging immer darum, was unsere schwächer gewordene Partei noch leisten kann. Der grosse Mitgliederschwund muss uns mit Sorge erfüllen und fordert von uns alle Anstrengungen das zu stoppen.

Bei den Wahlen wurde Werner Hensel aus Braunschweig wiedergewählt,

Inge Scharna aus Hannover und Achim Bigus wurden zu Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Yrida Berger hatte signalisiert, dass sie nicht weiter Stellvertreterin sein wolle. Yrida wurde als Mitglied des Bezirksvorstandes gewählt, ebenso Detlef Fricke. Die Parteivorstandsmitglieder Detlef Fricke und Uwe Fritsch wurden von der Konferenz neben anderen Genossinnen und Genossen als Delegierte gewählt. Revisionskommissionsmitglieder wurden wiedergewählt. Aus der BSK verabschiedete sich Peter Dürrbeck, die beiden anderen GenossInnen wurden wiedergewählt und ein weiterer Genosse wurde hinzugewählt.

Der Bezirksvorstand wurde verkleinert, um die Quotierung aufrecht zu erhalten. Die Konferenz hatte beschlossen die Quotierung nicht außer Kraft zu setzen.

Da die Konferenz nur für einen Tag angesetzt war, konnten die Anträge nicht ausgiebig diskutiert werden. Beschlossen wurde, dass der Bezirksvorstand bis November die Anträge bearbeitet und sie, falls notwendig, in den Parteigruppen erneut zur Diskussion gestellt werden.

Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass bei vorhergehenden Konferenzen oft ein Teil der Delegierten am zweiten Tag fehlte.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt von der Konferenz …

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"Bericht fehlt", UZ vom 16. Oktober 2015



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