Der Internationale Frauentag ist ein Kampftag. Der Imperialismus lässt daran keinen Zweifel. Dafür stehen die mörderischen Angriffe gegen Venezuela, die Blockade gegen das sozialistische Kuba, der Völkermord in Palästina und nun der Krieg gegen den Iran. Die Bundesregierung ist immer an der Seite der imperialistischen Räuber. Sie macht sich der Beihilfe schuldig.
Unser Land wird auf Krieg getrimmt. Ganz offen sagen sie, dass sie unsere Kinder und Enkel wieder als Kanonenfutter brauchen. Und wo alles in die Rüstung fließt, bleibt nichts für die Menschen. Deshalb fragen wir an Orten des Zerfalls, an kaputten Schulen und Sportplätzen: Wo bleiben die Milliarden?
Was passiert, wenn alles in die Rüstung fließt, sieht man an der Krankenhaus- und der Bürgergeldreform. Es handelt sich um Angriffe auf unsere Daseinsvorsorge, und um Ausgrenzung und Stigmatisierung der Armen im Land.
Frauen sind besonders betroffen von Krieg, Zerstörung und Vertreibung. Frauen sind besonders betroffen von sozialem Kahlschlag für die Kriegstüchtigkeit. Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, entlarven wir auch die Propaganda der Herrschenden:
Sie faseln von feministischer Außenpolitik und meinen die Verteidigung der blutigen Hegemonie des Imperialismus. Das sehen wir heute im Iran.
Sie faseln von Gleichberechtigung und wollen auch unsere Töchter und Enkelinnen in den Kriegsdienst zwingen.
Am 8. März gehen wir gemeinsam auf die Straße: für Frieden und gegen sozialen Kahlschlag. Heute gibt es viele Gründe, den Kampf zu führen – erst recht für Frauen aufgrund der mehrfachen Unterdrückung und Benachteiligung. Es geht darum, die Perspektive einer Gesellschaft zu eröffnen, die die Gleichberechtigung der Frauen in Frieden und Fortschritt eröffnet. Dafür müssen wir den Imperialismus bekämpfen und mit ihm den Kapitalismus überwinden. In diesem Kampf wird jede Frau gebraucht und jeder Mann – wir kämpfen gemeinsam.
Allen Genossinnen, UZ-Leserinnen, Kolleginnen und Freundinnen sende ich einen herzlichen Glückwunsch zum Internationalen Frauentag!
Patrik Köbele
Vorsitzender der DKP









