Betr.: Zu „Danke“, UZ vom 27. September

Dreister Bayern-Uli

Von Manfred Gruhl, Berlin

Ich brauche in einer Zeitung wie der UZ keine Sportseite, wenn aber doch eine knappe halbe Seite dafür verwendet wird, warum dann ausschließlich für den Sch… Fußball? So geht’s schonmal los.

Und dann müsste Sportskamerad Rehnagel nun offenbar zufrieden sein, dass mit Stand heute (2. 10.) Leipzig nicht mehr Spitzenreiter der 1. Bundesliga ist. Er hatte ja auch schon betont, dass er keinesfalls möchte, dass die Pokalsieger werden und sich damit auf die Seite der Bayern schlagen, den Klub, der seit jeher von Kotzbrocken der allerübelsten Kategorie geführt wird. (…)

Nun erdreistet sich der Bayern-Uli zu verkünden, dass er keine Spieler des FC Bayern der Nationalmannschaft zur Verfügung stellt, wenn der Bundestrainer einen seiner gottbehüteten Schützlinge gegen einen Besseren auszutauschen die Stirn haben sollte. Karl Rehnagel schweigt zu dieser Impertinenz, vielmehr bleibt es beim üblichen Blabla. (…) Fußball ist lange noch nicht das Nonplusultra für mich, aber zu solch blödartigen Entgleisungen sollte man sich dann doch positionieren. (…)

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Dreister Bayern-Uli", UZ vom 11. Oktober 2019



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Schlüssel aus.

    Vorherige

    DKP zu den rassistischen Anschlägen in Halle

    Syrien leidet seit acht Jahren

    Nächste