Duisburger Verbindungen

Die Aufsichtsräte der kommunalen Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG bereiten eine Schadenersatzforderung in Höhe von 5,3 Millionen Euro gegen ihre ehemaligen Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder Marcus Wittig und Axel Prasch vor. Den beiden früheren Managern wird laut einem Bericht der „Zeitung für kommunale Wirtschaft vorgeworfen, „in bisher sieben ermittelten Fällen überhöhte Vergütungen sowie unangemessene Nebenabreden angewiesen oder gebilligt haben“. In fünf Fällen sollen ehemalige Betriebsratsmitglieder betroffen sein. In zwei weiteren Fällen sollen jahrelang Gehälter gezahlt worden sein, ohne dass eine nachweisbare Arbeitsleistung erbracht wurde. Bereits im Februar hatten Hausdurchsuchungen stattgefunden. Einen Tag zuvor hatten die kommunalen Unternehmen sich von den Managern getrennt. Sie warfen ihnen unter anderem vor, die Untersuchungen zu behindern und Beweismaterial zu vernichten.

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"Duisburger Verbindungen", UZ vom 9. Oktober 2026



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