Zu „Selbstgemachte Impfskepsis“, UZ vom 22. Januar

Impfpflicht wäre richtig

Daniel Horneber, Berlin

Ich muss euch in Teilen widersprechen. Trotz aller Kritik, die an der Politik der Regierung zu üben ist, was die kapitalfreundliche Pandemiebekämpfung angeht, geht es nicht, indirekt Verständnis für Anhängerinnen und Anhänger von Verschwörungsmythen zu haben. „Völlig ignoriert werden die verständlichen Ängste der Beschäftigten, die in Zeiten von notwendigen, aber in sich unstimmigen Lockdown-Maßnahmen und um sich greifenden Verschwörungstheorien nicht geringer werden.“ – Diese Aussage ist meiner Ansicht nach völlig absurd.

Auch folgende Aussage teile ich nicht: „Pflegekräfte brauchen sachliche Aufklärung und Transparenz über die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Impfungen und die objektive Möglichkeit und Zeit, sich damit auseinanderzusetzen.“ Zweifel an der Verlässlichkeit des Impfstoffes zu säen, ist aus meiner Sicht verantwortungslos. Ich bin Erzieher in der Jugendhilfe und ich fände eine Impfpflicht auch für mich völlig in Ordnung. Auch im besten aller deutschen Staaten, der DDR, gab es eine Impfpflicht und das war okay so.

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"Impfpflicht wäre richtig", UZ vom 29. Januar 2021



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