Die Kommunen werden kaputtgespart, das Gesundheitssystem planmäßig vor die Wand gefahren, Schulen, Schwimmbäder und Stadtteilbibliotheken zerfallen oder werden gleich ganz geschlossen. Beschäftigte werden ausgeblutet, Teilzeitarbeitende, Rentner und von Grundsicherung Abhängige werden diffamiert. Und die Jugend soll in eine neue Wehrpflicht gezwungen werden, um gedrillt zu werden für den neuen Krieg gen Osten, um Töten zu lernen und aufs eigene Sterben im Schützengraben vorbereitet zu werden.
Doch es regt sich Widerstand. Schülerinnen und Schüler streiken zum zweiten Mal gegen die neue Wehrpflicht, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter verbinden den Kampf um bessere Löhne mit der Frage nach dem Frieden und Künstlerinnen und Künstler stellen sich gegen Militarisierung und Staatsräson.
Aus all diesen Kämpfen gegen die Vorbereitung des nächsten großen Krieges kann man Hoffnung schöpfen – und sie wollen gefeiert werden.
Auf den UZ-Friedenstagen vom 28. bis 30. August in Berlin wollen wir gemeinsam diskutieren, um Strategien ringen für eine starke Friedensbewegung in diesem Land, die hinter uns liegenden Kämpfe auswerten und Kraft sammeln für die vor uns liegenden. Und wir wollen gemeinsam feiern.
Drei Tage Fest des Friedens und der Solidarität, drei Tage mit fortschrittlichen Künstlern, mit Schulstreikenden gegen die Wehrpflicht, mit internationalen Gästen aus aller Welt, mit Gewerkschafterinnen, Friedensbewegten und Antifaschisten. Drei Tage mit UZ und DKP.
Das darf man nicht verpassen.
Damit das niemand aus finanziellen Gründen muss, kosten die UZ-Friedenstage keinen Eintritt. Zur Finanzierung beitragen kann man mit dem stilechten UZ-Friedenstage-Pin, Taube und roter Stern inklusive. Zu bestellen unter uzshop.de.








