Betr.: „96 Stunden“, UZ vom 2.2., S. 15

Sozialismus – Kommunismus?

Von Javier Rojas, Stuttgart

Unsere Theoriediskussionen und theo­retischen Schulungen zur „kommunistichen Politik“ gehören zu unseren Stärken. Ich bin Martin Zielke dankbar für seinen detaillierten Bericht zur Parteischule in Leverkusen.

Aber darin wird zweimal der „wissenschaftliche Sozialismus“ hervorgehoben. Der wissenschaftliche Sozialismus war ein DDR-Konstrukt und kam an erster Stelle in der nationalen Verteidigung zum Tragen. Friedrich Engels hat ihn ganz selten, und stets im richtigen Zusammenhang genutzt. Wir sind keine Sozialisten, obwohl die SED seinerzeit zu Recht die SPD als Sozialisten und das revolutionäre Bürgertum mit an Bord hatte.

Es geht also um den Stellenwert des wissenschaftlichen Sozialismus, der in den Übergangsphasen ersichtlich wird. Natürlich können Genossen beides sagen, wissenschaftlicher Sozialismus und wissenschaftlicher Kommunismus. Sie können auch dasselbe meinen, bzw. als journalistisches Stilmittel einsetzen wie sie wollen. Wir sollten aber nicht vergessen, und es sollte aus politischen Gründen, wie im Parteiprogramm geschehen,  immer wieder erwähnt werden, dass wir Kommunisten sind und den „wissenschaftlichen Kommunismus“  anstreben.

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"Sozialismus – Kommunismus?", UZ vom 16. Februar 2018



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