Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) haben sich an den 1.-Mai-Demonstrationen des DGB beteiligt und dort Forderungen gegen den Kriegskurs und den Sozialkahlschlag der Bundesregierung hinein getragen.
In Berlin nahm ein kämpferischer Gewerkschaftsblock an der DGB-Demonstration teil.
In Bonn nahm die örtliche DKP zusammen mit der örtlichen SDAJ-Gruppe und weiteren Bündnispartnern wie dem SDS und dem Schulstreik-Komitee gegen die Wehrpflicht an der Mai-Demonstration teil. Auf dem „ansonsten leisen Spaziergang“ habe man einen antimilitaristischen und internationalistischen Schwerpunkt gesetzt, berichtet ein Mitglied der DKP Bonn im Gespräch mit UZ. Zudem gab es eine Störaktion während der Rede von Bonns Oberbürgermeister Guido Déus (CDU).
Störfeuer war auch in Duisburg angesagt. Dort trat Bärbel Bas, Ko-Vorsitzende der SPD und Bundesministerin für Arbeit, als Hauptrednerin auf. Ein Chor aus Mitgliedern der DKP, KO und der Aktionsgruppe Palästina begleitete die gesamte Rede von Bas mit Parolen wie „Bärbel Bas – Klassenfeind“, „Wer hat uns verraten – Sozialdemokraten“ und „Kriegstreiber“. Die Initiative Marxloher Nachbarn erinnerte daran, dass Bas zusammen mit Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) versucht, dessen rassistische Räumungspolitik zum Modell für ganz Deutschland zu erheben: „Hände weg von Marxloh!“
Auf die rechtswidrigen EU-Sanktionen gegen den Journalisten Hüseyin Doğru machten Mitglieder der DKP und SDAJ Gießen aufmerksam.
In Hamburg reihte sich die lokale SDAJ in den großen Jugendblock ein. Dort demonstrierten mehr als 10.000 Menschen bei strahlendem Sonnenschein.
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