Wie groß ist die Kriegsgefahr? Droht schon 2029 der dritte Weltkrieg, wie ihn die westeuropäischen politischen Eliten beschwören? Braucht der Imperialismus für große Kriege den Faschismus, oder können sie auch im Rahmen des bürgerlich-parlamentarischen Systems ausgelöst werden? Wer stellt sich der Kriegsertüchtigung entgegen? Fragen über Fragen.
Sie sind Gegenstand einer Tagung der Marx-Engels-Stiftung und der RotFuchs-Regionalgruppe Leipzig, unterstützt durch weitere dem Frieden verpflichtete Organisationen.
Die Tagung wird durch zwei Impulsreferate eröffnet: Prof. Ekkehard Lieberam: „Kriegspolitik heute – warum so wenig Widerstand“ und Dr. Manfred Sohn: „Parlamentarismus, Faschismus, militärisch-reaktionärer Staats- und Gesellschaftsumbau – Skizzen der Kriegstüchtigkeit gestern, heute und morgen“. Eine Diskussionsrunde mit den Referenten beendet den ersten Teil der Tagung.
Im zweiten Teil, nach der Mittagspause ab 12.30 Uhr, beginnen wir mit zehnminütigen Beiträgen, zu denen Diskussion unbedingt erwünscht ist. Wir wollen damit die Fragen und Problemstellungen unserer Konferenz in einer aktiven Debatte vertiefen und weitere Antworten finden.
Die Teilnehmergebühr beträgt 5 Euro, ermäßigt 2 Euro.