Mein Bruder wurde bereits 1997 durch die systematische Hetze, die von Politik, Medien und Wirtschaft gegen Erwerbslose geschürt wird, sowie durch die Schikanen des Arbeitsamtes in den Selbstmord getrieben. Er hat sich eines Tages vor eine Lokomotive geworfen (…) Die Schuldigen in Wirtschaft, Politik und Medien erleben nie selber, was das für die Eltern bedeutet, wenn diese ihren eigenen Sohn begraben müssen. Nicht etwa, weil er eine tödliche Krankheit hatte, sondern weil er durch systematische Hetze in den Selbstmord getrieben wurde. Mit den Hartz-Gesetzen und erst recht heute sind Hass und Hetze und Schikanen gegen Erwerbslose weiter ins Extreme gesteigert worden.
Leute, die unter Missbrauch ihrer Amtsgewalt Erwerbslose sogar durch Bewaffnete in ihren Wohnungen schikanieren lassen, gehören wegen Volksverhetzung, Schüren von Hass gegen Minderheiten, Hausfriedensbruch und Erpressung vor Gericht und müssen sofort ihres Postens enthoben werden. Denn es gilt – theoretisch – der Grundsatz: Wir müssen die Opfer vor den Tätern schützen. Insbesondere Erwerbslose als die Schwächsten der Gesellschaft müssen geschützt werden. Im Sommer 2024 habe ich den Petitionsausschuss des Bundestages aufgefordert, sämtliche Sanktionen gegen Erwerbslose abzuschaffen. Eineinhalb Jahre später, genau am Heiligabend 2025, erhielten wir den Bescheid, dass der Bundestag die Petition in allen Punkten ablehnt. Menschenleben interessieren die Politiker nicht.



