Leserbrief zu: „Schulen im Ausverkauf“, UZ vom 12. Juni

Überflüssig

Gunnar R. Vogel, per E-Mail

Früher gab es einen geflügelten Spruch in der Arbeiterbewegung: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“ Den darf man getrost nun um die Pseudo-„Links“partei erweitern. Wo um Pöstchen, Gelder und um Amtszimmer gebuhlt wird, bleibt bei der Partei der Riexingers, Kippings, Lederers, Liebichs, Paus und Konsorten der Wählerwille nicht nur auf der Strecke, er wird geradezu ins Gegenteil verkehrt. Das hat System und Methode – und ist bei der SPD abgeschaut. Vor der Wahl gar schön geschwätzt, danach brutalst das Schlachtermesser scharf gewetzt. Zuweilen hat die SPD vor den Wahlen Seife (!) verteilt – zum „Einseifen“ der ungewaschenen Proleten! Man darf gespannt sein, wann die Pseudo-„Links“partei auch das kopiert. Nicht das Ob ist fraglich, sondern nur noch das Wann. Man denke an das Verhalten dieser „Linken“ beim „Berliner Wassertisch“. Genau das gleiche soll sich offensichtlich nun mit den Schulen wiederholen. Diese Partei macht sich überflüssig. Häme ist hier nicht am Platze, eher Trauer – auch wenn diese Entwicklung absehbar war.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Überflüssig", UZ vom 19. Juni 2020



Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Schlüssel aus.

Vorherige

Superreiche in China

Gesellschaftliche Aufgabe

Nächste