Zum Internationalen Frauentag

Liebe Kolleginnen,

liebe Genossinnen,

euer
und unser Kampftag ist in aller Munde: Drogeriemarktketten und selbst
Amazon gratulieren den Frauen mit entsprechendem Angebot, und der
Kaufhof lädt zum „Weltfrauentag – bei uns shoppen & sparen!“ In
Berlin ist der 8. März, der Internationale Frauentag, jetzt Feiertag.

Habt ihr es geschafft? Haben wir es geschafft?

Leider
ändert das an der Situation von Frauen nichts, sie ist immer noch
geprägt von mehrfacher Unterdrückung, zumindest für werktätige Frauen.
Davon können die Beschäftigten der Drogeriemärkte, bei Amazon und nicht
zuletzt bei Kaufhof, wo die Arbeitsplätze der Verkäuferinnen bedroht
sind, ein Lied singen. Sie verdienen weniger, sie sind meist die mit
Familie, Beruf und Pflege mehrfach Belasteten und sie sind es auch, die
unter den größten Verbrechen des Imperialismus, den Kriegen, der
Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und der sozialen
Perspektiven am meisten leiden.

Der
Kampf dagegen war, ist und muss der Inhalt des Internationalen
Frauentags, des Kampftags bleiben. Die Herrschenden haben in der
Geschichte mehrere Taktiken angewandt, um diesen Kampftag zu beseitigen.
Er wurde verboten, später mit dem antikommunistischen Bannfluch belegt
und heute soll er kommerzialisiert und dadurch seines Inhalts beraubt
werden. Ein zweiter Valentinstag ist ihre Alternative. Wir bleiben beim
Kampftag – für die Gleichberechtigung der Frau und darum gegen Krieg und
Kapitalismus. Sie werden nicht durchkommen. Dafür kämpfen wir
gemeinsam. In diesem Sinn gratuliere ich euch im Namen der Deutschen
Kommunistischen Partei zum Internationalen Frauentag.

Euer

Patrik Köbele

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