Zu „Strack-Zimmermann wirbt für Kriegskurs“, UZ vom 6. Januar

Kriegsverbrecher

Roland Winkler, Aue

Die überwiegende Mehrzahl der Menschen will keinen Krieg. Das ist auch heute so, auch wenn Nachrichtenmeldungen das Gegenteil verkünden. Sprechen Redaktionen wirklich im Namen der Mehrheit? Es steht nicht gut um Deutschland, um ein Land, das seine Geschichte vergessen hat. Rund um die Uhr ist es Hauptthema: Panzer, Waffen, mehr Kriegsfähigkeit für die Ukraine und den Sieg gegen Russland. Längst ist die „Befreiung” der Ukraine nicht mehr erstes Ziel. Wer genau hinhört, weiß, die Ziele sind viel weiter gesteckt und das Schlachtfeld Ukraine nur erster gewünschter Schritt. Wer macht noch ein Hehl daraus, nie wirklich Frieden mit Russland gewollt zu haben? Grün bis Rot ruft nach mehr Krieg, treibt sich gegenseitig an. Die Eskalation zum Äußersten darf als gewollt vermutet werden.

Sie erklären wie vor zwei vergangenen Weltkriegen, es gehe nur um Verteidigung, Menschenrechte, westliche Werte, gegen den Aggressor, gegen Russland und China. Sie glauben tatsächlich wieder, den großen Krieg gewinnen zu können. Was sie bisher bei ihren Siegen und „Befreiungen” hinterlassen haben, soll wohl nun noch viel erfolgreicher werden.

Die Kriegsverbrecher haben Namen und Adresse, die wir nicht vergessen sollten. Der Krieg wird einmal zu Ende sein. Die Niederlagen werden am Ende stehen wie schon seit Jahrzehnten. Hofreiter, Klingbeil, Strack-Zimmermann, Baerbock werden sich erklären müssen.

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"Kriegsverbrecher", UZ vom 13. Januar 2023



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