Zu Gareth Stedman Jones’ „Karl Marx. Die Biographie“

Re-Konstruktion oder De-Konstruktion?

Von Nina Hager

( Public Domain)

Der bevorstehende 200. Geburtstag von Karl Marx sorgt für eine Fülle an neuen oder neu aufgelegten Publikationen. Auf der Frankfurter Buchmesse soll es sogar einen Gemeinschaftsstand deutscher Verlage geben, die ihre Bücher über Marx und/oder über seine Bedeutung in der heutigen Zeit präsentieren werden. Die Bücherschau soll rund 50 Titel umfassen und wird damit gewiss nicht alle Neuerscheinungen umfassen. Jürgen Neffes Biografie „Der Unvollendete“ (Verlag C. Bertelsmann, bereits 2017 erschienen, siehe auch die Rezension in der UZ vom 8.12.2017) wird neben vielen anderen vorgestellt. Aber auch Dietmar Daths „Karl Marx“ (erscheint bei Reclam) gehört wohl dazu.

Es wird in den kommenden Wochen und Monaten viele Deutungen der Marxschen Lehre geben. Stellungnahmen von Angreifern wie Verteidigern. Zu den bereits im vorigen Jahr erschienen Büchern zum Marx-Jubiläum gehört Gareth Stedman Jones’ „Karl Marx. Die Biographie“ (Verlag S. Fischer, Erstveröffentlichung unter dem Titel „Karl Marx: Greatness and Illusion“, Verlag Allen Lane, 2016 London). Es ist mit 890 Seiten ein wahrlich „gewichtiges“ Werk mit vielen, teilweise sehr informativen Anmerkungen, einer umfassenden Liste der Quellen und der weiterführenden Forschungsliteratur, in der die „Ost-Marxisten“ völlig unterrepräsentiert sind, sowie einem ausführlichem Sach- und Personenregister und wird von manchen hoch gelobt.

Doch dieses Buch gibt auch einen Hinweis darauf, auf welchen Ebenen und mit welchen Mitteln heute die Auseinandersetzung mit Marx und vor allem seinen heutigen Anhängern geführt wird. Nicht nur, indem man ihn und seine theoretischen wie politischen Ansichten primitiv diskreditiert, abwertet, sondern eben vor allem auch auf die „Gentleman-Art“ und durch die Nutzung einer Fülle von historischen wie autobiografischen Fakten.

Die „Sunday Times“ lobte laut Umschlagtext Jones’ Buch. Es sei „umfassend, dicht und intellektuell beeindruckend“. In „The Economist“ konnte man lesen: „Keiner führt besser in Marx ein als Gareth Stedman Jones.“ Für den bekannten australischen, in Großbritannien lebenden Historiker Christopher Clark, der aber wegen seiner Aussagen zu den Ursachen des 1. Weltkriegs hochumstritten ist, weil er u. a. die Verantwortung des deutschen Kaiserreiches für den Krieg relativiert, stellt Jones’ Buch eine „profunde Neubewertung und eine fesselnde Lektüre“ dar. Letzteres stimmt, bezogen auf einige Abschnitte, durchaus. Vieles ist auch „intellektuell beeindruckend“.

Ein großer Mann. Voller Illusionen

Marx war für Jones natürlich ein harter Arbeiter, aber einer, der sich ständig mit seinen Voraussagen irrte und – gegen andere – immer nur seine Positionen durchsetzen wollte. Den „Marxismus“ haben erst seine Nachfolger „erfunden“. Für Jones war Marx ein großer Mann. Aber voller Illusionen. „Eine größere und allgemeinere Bekanntheit erlangte Karl Marx erstmals als der berüchtigte Revolutionär, der die Pariser Commune 1871 im Namen der Internationalen Arbeiterassoziation verteidigte. Infolge dieser Berühmtheit wurde seinem Werk als Theoretiker des Sozialismus oder Kommunismus wachsende Aufmerksamkeit zuteil. Die Veröffentlichung von ‚Das Kapital’ 1867, zunächst auf Deutsch und anschließend auf Russisch, Französisch, Italienisch und Englisch, machte Marx zum prominentesten sozialistischen Theoretiker seiner Zeit und sorgte dafür, dass sich überall in Europa und Nordamerika Gruppen von Anhängern bildeten. Die Verbreitung seiner Lehren wurde insbesondere von seinem engsten Freund und Mitarbeiter Friedrich Engels betrieben, der behauptete, dank Marx‘ Werk sei der Sozialismus keine bloße ‚Utopie’ mehr, sondern eine ‚Wissenschaft’. ‚Das Kapital’ verkündete den baldigen Zusammenbruch der herrschenden Produktionsweise und deren Ersetzung durch die sozialistische oder kommunistische Gesellschaft der Zukunft.“ (S. 9)

Eigenartig, wäre allein Letzteres wahr, dann hätte das Kapital in heutigen Zeiten, in denen – zumindest in Europa – ein neuer sozialistischer Anlauf nicht absehbar ist, kaum Interesse am „Kapital“ von Marx. Marx muss also, vor allem auch mit dem „Kapital“, mehr geleistet haben. Zeitgenossen von Marx sahen sein Werk bereits weitaus differenzierter als Jones. In einem in der „Kölnischen Zeitung“ vom 16. März 1883 anonym erschienenen Nachruf war zu lesen: „Ein unbefangenes Urteil über ihn vermag aber heute noch kaum jemand abzugeben, überschwängliche Bewunderung auf der einen und blindester Haß auf der andern Seite haben es verhindert. (…) Jedenfalls aber kann man dem Dahingegangenen ins Grab nachsagen, dass sein ‚Capital’ (1867 erschienen) und das vorgängige kritische Werk ‚Zur Kritik der politischen Oekonomie’ (1859) auf lange Zeiten hinaus einzig in ihrer Art, zwar strittig, aber classisch und für jeden unentbehrlich bleiben, der sich mit den socialen und ökonomischen Fragen ernstlich beschäftigen will.“ (zitiert nach dem Nachwort von Thomas Kuczynski in „Karl Marx, Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band. Buch I: Der Produktionsprozess des Kapitals. Neue Textausgabe“, bearbeitet und herausgegeben von Thomas Kuczynski, VSA, Hamburg 2017) Neben dem überschwänglichen Lob großbürgerlicher Zeitungen für Jones sollte meines  Erachtens deshalb auch der englische Titel der Originalausgabe „Greatness and Illusion“ („Größe und Illusion“) durchaus schon stutzig machen.

Rekonstruktion von Leben und Werk

Jones erklärt ganz zum Schluss seiner umfassenden Arbeit: „Ich habe mich (…) dafür entschieden, Marx‘ Denken mindestens genauso viel Aufmerksamkeit zu schenken wie seinem Leben. Ich betrachte seine Schriften als Interventionen eines Autors innerhalb bestimmter politischer und philosophischer Kontexte, die der Historiker sorgfältig rekonstruieren muss.“ (S. 720) Das ist durchaus legitim.

Doch wer bis dahin die Geduld hatte, sich durch manche Längen durchzukämpfen, die ständigen Beschreibungen von Marxens Krankheiten und der Sorgen der Familie zu ertragen, muss intervenieren – auch wenn er/sie sich nicht auf die marxistische Tradition beruft. Denn eine sorgfältige „Rekonstruktion“ müsste eigentlich ganz anders aussehen. Aber wer könnte die allein bewältigen?

Sehr interessant sind bei Jones vor allem jene Abschnitte, die sich mit historischen Vorgängen beschäftigen. Wie war die Situation der Familie Marx, die jüdische Wurzeln hatte, vor der Geburt von Karl und danach? Welchen Einfluss hatten französische Revolution, Besetzung des Rheinlandes und die Restauration? Progressive Reformen gab es ja auch in Preußen? Der Vater von Karl Marx musste später trotzdem zum protestantischen Glauben konvertieren, um eine dauerhafte Anstellung zu finden. Schon diese Abschnitte wie jene, in denen es um die Entwicklungen in den 40er Jahren, die Revolutionsjahre 1848/49 und um jene in Großbritannien in den 50er und 60er Jahren oder in Deutschland nach 1871 geht, verweisen, so interessant sie sind, m. E. auf einen ganz großen Mangel: Jones vernachlässigt hier und an anderen Stellen meist die Rolle, die die Entwicklung der Produktivkräfte in der Geschichte spielte (industrielle Revolution) und spielt, vernachlässigt damit fast völlig die ökonomische Basis gesellschaftlicher Entwicklung und die sich daraus ergebenden Folgen zu Gunsten des „Politischen“. Das hat auch Konsequenzen für seine Bewertung der Marxschen Arbeiten, vor allem auch am „Kapital“ und Marxens folgenden Stellungnahmen wie seine Arbeiten in den letzten Lebensjahren. Dabei hat Jones durchaus Recht, wenn er die Rolle des Politischen betont und indirekt vor einer Reduzierung auf das von ihm jedoch zumindest teilweise ausgeblendete „Ökonomische“ warnt. Haben Marx und Engels das aber nicht auch oft getan? – Oder, beständig dazulernend, neue Erkenntnisse gewinnend, weniger oder mehr berücksichtigt? Übrigens sucht man bei Jones vergeblich nach seiner eigenen Auffassung von „Klasse“, „Gesellschaft“, „Staat“ usw.

Sehr interessant sind die Kapitel, die sich mit dem jungen Marx, dem Wandel in seinen Auffassungen beschäftigen. Der schwierige Weg vom jugendlichen Schwärmer zum – schon kritischen – Anhänger Hegels, vom „republikanischen Demokraten“ zum „Bund der Kommunisten“ und zum „Manifest“ wird beschrieben. Die damit verbundenen Auseinandersetzungen und wechselnden Konstellationen sowie Koalitionen werden mit dem Rückgriff auf Originalquellen belegt. Das scheint mir der stärkste Teil des Buches. Doch Kritik ist auch hier angebracht: Es wird letztlich nicht deutlich, was Marx letztlich tatsächlich dazu brachte, über Hegel und Feuerbach hinauszugehen – und nur angedeutet, warum er begann, für die Unterdrückten, Erniedrigten Partei zu ergreifen. In diesem Zusammenhang wird u. a. auch klar, dass Jones einen Materialismusbegriff nutzt, der auf den mechanischen Materialismus beschränkt ist. Doch damit kommt man nicht weit und damit kann auch – die anderen, bereits genannten Aspekte kommen hinzu – nicht nachvollziehen, was Engels später im „Anti-Dühring“ über die Entwicklung der dialektisch-materialistischen Auffassungen schrieb (S. 675 ff.)

Einseitig und mit „Auslassungen“

Für Jones scheint keine Arbeit von Marx letztlich akzeptabel. Illusionen, Fehler in der Voraussage – vor allem 1848/49 – hätten seine Beiträge geprägt: Ja. Aber so etwas kann man in der Zeit von Radio, Fernsehen und Internet schnell behaupten. Was aber, wenn die meist unvollständigen Nachrichten über (schnelllebige) Ereignisse wie in den damaligen Revolutionszeiten die Berichterstatter erst viele Tage danach erreichen? Andererseits, weil schnell ein Zeitungsartikel geschrieben werden muss, gar keine Zeit mehr für Rückfragen und eine umfassendere Analyse bleibt? Und sicher hatte auch Marx in jener Zeit und in anderen Situationen viele Hoffnungen. Und Illusionen.

Vor allem im Zusammenhang mit dem „Kapital“, für das Marx viele Stunden, ja viele Jahre der Recherche nutzte und immer wieder nach Lösungen suchte, ignoriert Jones die tatsächliche wissenschaftliche Leistung. In seinem Buch widmet er dem unmittelbaren Entstehungsprozess des ersten Bandes gerade mal 27 Seiten, der Arbeit am zweiten Band, den erst Friedrich Engels zum Abschluss brachte, noch viel weniger. Es sei ein „weitgehend deskriptives Werk“ (S. 515), ein überwiegend historisches Buch, das viel statistisches und empirisches Material über den britischen Kapitalismus des 19. Jahrhunderts enthalte, aber kaum Theorie. Es gelingt ihm nicht, den durch Marx in einem komplizierten Forschungsprozess, der gewiss auch Irrtümer einschloss, erreichten großen Erkenntnisfortschritt – und den nicht nur für die politische Ökonomie – zu erfassen.

Und obgleich Jones die Leistung von Marx in und für die Internationale Arbeiterassoziation und seine Haltung zur Pariser Commune hervorhebt, seine Beziehungen zur deutschen Sozialdemokratie betont, bleibt er auch hier einseitig. Unter anderem behauptet er später, Marxens „Kritik des Gothaer Programms“ sei verfehlt, weil Marx den Kern, die Bedeutung des Aufbaus sozialdemokratischer Massenparteien, verkannt hätte (S. 671). Dass Karl Marx sehr wohl durch seine ständigen Kontakte nicht nur über die Situation in der deutschen Arbeiterbewegung im Vorfeld der Vereinigung der „Eisenacher“ mit den „Lassalleanern“ auf dem Gothaer Parteitag informiert war, sondern sich selbst von der Situation überzeugte, ist Jones offenbar nicht bekannt oder wird von ihm ignoriert, In Gesprächen mit Funktionären der SDAP (der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, der „Eisenacher“) konnte sich Marx im September 1874 in Dresden, Leipzig und Hamburg selbst über die Situation und die Streitpunkte im Vereinigungsprozess informieren. Seine Kritik am Programmentwurf, „Randglossen“ äußerte er bereits vor dem Vereinigungsparteitag in Gotha Anfang Mai 1875 in einem Brief an Wilhelm Bracke in Braunschweig mit der Bitte, sie auch an Bebel und Liebknecht weiterzuleiten. (Marga Bayer, Zur Vereinigung von Gotha 1875, in: 1875–1946. Vereinigungsprozesse in der deutschen Arbeiterbewegung und gesellschaftliche Forderungen. Tatsachen – Wirkungen – Einsichten, Pahl-Rugenstein, Bonn 1996, S. 29)

Und wenn Jones meint, Marx hätte in sich in seinen letzten Jahren nur noch mit der Dorfgemeinschaft wie der russischen beschäftigt und wäre zur „Romantik“ zurückgekehrt, dann hat er – obgleich er viele Arbeiten aus der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) zitiert – offenbar einen völligen „Blackout“. Marx beschäftigte sich in seinen letzten Jahren nicht nur mit neuen politischen und ökonomischen Fragen, suchte offenbar nach der Vertiefung seiner Auffassungen über die „ursprüngliche Akkumulation des Kapitals“ und wohl auch nach neuen Möglichkeiten und Formen gesellschaftlichen Eigentums. Die Fülle der in seinen letzten Lebensjahren entstandenen Exzerpte zeigt jedoch, dass sich Marx auch mit neuen wissenschaftlich-technischen Entwicklungen der Zeit und ihren Auswirkungen auf die Industrie beschäftige. Martin Koch schrieb 1997: „Obwohl Marx zu allen Zeiten die Entwicklung der Naturwissenschaften verfolgte, tat er dies ab 1870 intensiv und systematisch. Von 1876 bis 1879 exzerpierte er zahlreiche Bücher zur Physiologie, Agrikulturchemie, Mineralogie und Geologie, von 1877 bis 1883 Schriften zur Chemie und Elektrizität. Und das heißt: Bis kurz vor seinem Tode studierte Marx die Naturwissenschaften, obwohl er sich zu jener Zeit über mangelnde Arbeit wahrlich nicht beklagen konnte.“ (https://www2.hu-berlin.de/presse/zeitung/archiv/96_97/num_697/8.html)

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Doch das alles ist für jene unwesentlich, die Jones’ Buch als Beleg dafür nehmen, Marx und seine Anhänger zu diskreditieren.

Schon vor Erscheinen der Erstausgabe des Jones’-Buches in London feierte der Wirtschaftsjournalist Rainer Hank, ein Anhänger der neoliberalen Schule, Jones in der „FAZ“. Dessen Buch sei hilfreich, weil es nützlich sei, um Marxens Ansehen als Wissenschaftler in Frage zu stellen: „Gareth Stedman Jones, Marx’ jüngster Biograph, deutet den naheliegenden Einfall mehrfach an, ohne seine Konsequenzen zu Ende zu denken: Marx muss man aus der Zeit verstehen, oder man versteht ihn gar nicht. Ihn aus seiner Zeit zu verstehen, heißt aber: Karl Marx war und blieb ein Romantiker, was keine Abwertung ist. (…)

Alle Systematisierung, die Einfriedung des kreativ Zufälligen zum wissenschaftlichen System, gar die Szientifizierung seiner ‚Lehre’ zu einer evolutionären Geschichtsphilosophie à la Darwin war von Anfang an auf dem Holzweg. Die Marxisten haben Marx immer systemisch vergewaltigt; es kömmt aber darauf an, ihn in seiner Widersprüchlichkeit zu bewundern.(…)

Nirgends wird das deutlicher als in seinen späten Schriften, wo er wieder ganz zum rückwärtsgewandten romantischen Träumer wird.“ (Rainer Hank, Marx: Ein echter Romantiker, „FAZ“, 11.9.2016)

Über die Autorin

Nina Hager (Jahrgang 1950), Prof. Dr., ist Wissenschaftsphilosophin und Journalistin

Hager studierte von 1969 bis 1973 Physik an der Humboldt-Universität in Berlin. Nach dem Abschluss als Diplom-Physikerin wechselte sie in das Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR und arbeite bis zur Schließung des Institutes Ende 1991 im Bereich philosophische Fragen der Wissenschaftsentwicklung. Sie promovierte 1976 und verteidigte ihre Habilitationsschrift im Jahr 1987. 1989 wurde sie zur Professorin ernannt. Von 1996 bis 2006 arbeitete sie in der Erwachsenenbildung, von 2006 bis 2016 im Parteivorstand der DKP sowie für die UZ, deren Chefredakteurin Hager von 2012 bis 2016 war.

Nina Hager trat 1968 in die SED, 1992 in die DKP ein, war seit 1996 Mitglied des Parteivorstandes und von 2000 bis 2015 stellvertretende Vorsitzende der DKP.

Hager ist Mitherausgeberin, Redaktionsmitglied und Autorin der Marxistischen Blätter, Mitglied der Marx-Engels-Stiftung und Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.

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"Re-Konstruktion oder De-Konstruktion?", UZ vom 16. Februar 2018



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