UZ-Friedenstage geben Kraft und Mut

Streikfähig statt kriegstüchtig

Drei Tage, volle Säle, mitreißende Kultur und heiße Debatten. Mehr als 5.000 Besucherinnen und Besucher aus der Friedens- und Schulstreikbewegung, aus den Gewerkschaften und aus Bündnissen diskutierten mit Kommunisten nicht nur über die Verhinderung von Kriegen, sondern auch über die Schaffung einer besseren Welt.

Keine 48 Stunden nach den UZ-Friedenstagen wurde deutlich, wie bitter nötig in diesen Zeiten, in diesem Land solche Veranstaltungen sind:

Die Springer-Presse wusste es zuerst, die Spatzen pfiffen von den Dächern, dass Deutschland beschlossen hatte, dass es „der Russe“ war. Als Innenminister Dobrindt und Außenminister Wadephul dann vor die Kameras traten, mussten keine Beweise mehr vorgelegt, sondern nur „Konsequenzen“ verkündet werden. Die Hauptkonsequenz ist klar: Die Kriegstreiber sind ihrem Ziel ein gutes Stück näher gerückt, die Rüstungsindustrie reibt sich ob der zu erwartenden Gewinne die Hände.

Dagegen hilft nur Widerstand. Bei den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht, bei den Sozialprotesten, bei Friedensdemos, bei Mahnwachen. Jeden Tag, in jeder Schule und jedem Betrieb. Denn aufhalten müssen wir sie jetzt.

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"Streikfähig statt kriegstüchtig", UZ vom 4. September 2026



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