Alle Augen auf Kuba – Kein Krieg gegen Kuba!

Vom 12. bis 19. September findet vor der US-Botschaft in Berlin eine Protestwache statt: „No War On Cuba! Wir brauchen Kuba. Und Kuba braucht uns!“ Die Lage in Kuba ist dramatisch. Im Januar verhängte die US-Regierung eine totale Energiesperre und droht seitdem immer wieder mit einem militärischen Angriff. Neben Energieversorgung mangelt es an Medizin, Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs. Täglich sterben Menschen, weil Medikamente fehlen und Operationen nicht durchgeführt werden können. Die meisten europäischen Regierungen schweigen. Durch ihr Nichtstun machen sie sich mitschuldig an einem Genozid. In dem Aufruf zur Protestwoche heißt es: „Gelingt die Zerschlagung dieser Revolution, verschlechtern sich die Kampfbedingungen progressiver Bewegungen auf allen Kontinenten, dramatisch vor allem in Lateinamerika. Weiter wachsen würde die Gefahr eines Weltkrieges. Deshalb sind wir auf der Straße – eine ganze Woche lang.“

Mehr als 30 Organisationen unterstützen die Aktion, darunter DKP, SDAJ, GRH, „junge Welt“, Cuba Si und die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba. Die Mahnwache wird Tag und Nacht besetzt sein und täglich ein politisches und kulturelles Programm bieten. Die jeweiligen Tage haben Themenschwerpunkte wie „Medien“, Gesundheit“, Jugend“ und „Kultur“ und bieten aktuelle Informationen aus Kuba. Die Aktionstage beginnen am Samstag, den 12. September, um 12 Uhr mit einer Fahrraddemo von der kubanischen zur US-Botschaft. Am Nachmittag gibt es eine Diskussionsrunde zur Medienpolitik und ein Konzert mit Hans-Eckardt Wenzel. In den folgenden Tagen treten unter anderem Pablo Miró, Tobias Thiele, Masur, empress beatriz und Nicolas Miquea auf. Mittwoch, der 16. September, ist dem 100. Geburtstag von Fidel Castro gewidmet. Diesen Tag gestaltet die DKP. Es spricht unter anderem Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP. Musik gibt es von Gina Pietsch und Fabio Costa.

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"Alle Augen auf Kuba – Kein Krieg gegen Kuba!", UZ vom 4. September 2026



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