Betr.: „Die Gesellschaft verändern – aber wie und wohin?“, UZ v. 11.8., S.13

Zitat Deppe

Von Thea Rann, per E-Mail

Im Beitrag von P. Köbele ist mir aufgefallen, wie der Parteivorsitzende mit uns solidarisch verbundenen Zeitgenossen wie Frank Deppe, Ingar Solty und Klaus Dörre umgeht. Er wirft ihnen im Unterschied zum PV-Leitantrag vor, es gebe bei ihren Denkanstößen „keine erkennbare Perspektive, die über den Kapitalismus hinausweist und den Weg dazu verdeutlicht …“. In einem Brief (an Georg Polikeit am 28.6.2016 zu den Parteiausein­andersetzungen) schrieb Deppe: „Es ist Aufgabe der Kommunisten, in den Bewegungen der Gegenwart die Perspektive eines Lebens ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Naturzerstörung zu vertreten. … Die Attraktivität der DKP nach ihrer Neugründung … beruhte wesentlich darauf, dass ihre Spitzenrepräsentanten (z. B. Kurt Bachmann oder Jupp Schleifstein) den Verfolgungen durch den Faschismus, aber auch die Folgen des KPD-Verbots widerstanden haben und dass in ihren Reihen zahlreiche erfahrene Betriebsräte, Vertrauensleute, ehrenamtliche Gewerkschaftsfunktionäre vertreten waren, die als Kommunisten anerkannt waren. Wenn die Genossinnen und Genossen, die heute noch diese Traditionen repräsentieren, an den Rand oder gar aus der Partei gedrängt werden sollen, dann sollten die Jüngeren wissen, dass sie damit einen ‚Schatz‘ aufs Spiel setzen, der dieser Partei ein besonderes Profil verliehen hat.“.

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"Zitat Deppe", UZ vom 15. September 2017



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