„Und immer grüßt die Demografie“, UZ vom 14. Februar

Auf Sozialökonomie reduziert

Hans-G. Schwabe, Stuttgart

(…) Der Artikel ist aus der Sicht der Sozialökonomie geschrieben. Der Autor geht des Weiteren davon aus: „Die wachsende Produktivität menschlicher Tätigkeit“ werde die Demografie auch in Zukunft schlagen. Das wäre insofern richtig, wenn da nicht die sich zur Apokalypse entwickelnden Klima- und Umwelteinbrüche zu erwarten wären. Ich möchte an dieser Stelle auf die aufgeworfenen Fragen Thomas Metschers in den Marxistischen Blättern (Ausgabe 5–2019) „Grundlinien eines integrativen Marxismus“ hinweisen sowie auf Kohei Saitos Buch „Natur gegen Kapital“ (…).

Wenn wir integrativen Marxismus weiterdenken wollen, so muss dies auch in den Artikeln in der UZ stärker und nachhaltiger zum Ausdruck kommen. Meines Erachtens ist monokausales Denken, wie die „Reduzierung“ auf sozialökonomische Belange, ein Denken von „Gestern“. Da sollten wir als Kommunisten doch schon weiter sein? Und in vielen Äußerungen unserer Partei wird dies auch immer wieder deutlich.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Auf Sozialökonomie reduziert", UZ vom 21. Februar 2020



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Auto aus.



    UZ Probe-Abo [6 Wochen Gratis]